KeinPlastikFürDieTonne

Leben ohne Plastikmüll zu produzieren


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Fazit – Wie geht es uns nach einem Monat leben, ohne Plastikmüll zu produzieren?

Einen Monat so leben, dass kein Plastikmüll produziert wird – darum ging es uns letzten Monat. Warum? Weil Plastik gesundheitsschädigend und umweltzerstörend ist – jedenfalls teilweise. Betroffen ist vor allem biegsames und weiches Plastik und Plastik, welches riecht – dazu gehören vor allem Plastikverpackungen und -tüten. Doch Plastik ist nicht per se schlecht. Ohne Plastik würde die Menschheit nicht da sein, wo sie gerade steht! Zu so gut wie jedem Sport gehört Plastik, ob Skifahren/Snowboarden, Joggen, Fahrradfahren, Fußballspielen, Tennisspielen, Klettern, Wandern oder Schwimmen… Plastik hat unser Leben um ein Vielfaches vereinfacht und wahrscheinlich sogar verbessert. Kein Verkehrsmittel, ob Auto, Flugzeug, Fahrrad oder Zug kommt ohne Plastik aus, eine Vielzahl an Kleidung besteht aus Plastik, vor allem Funktionskleidung, die beim Sport so angenehm ist. Kein elektronisches Gerät existiert ohne Plastik – was wäre die Welt ohne Fernseher, Radio, Computer, Handy, Spülmaschine, Toaster, Herd und Kühlschrank?

Uns ging es deswegen auch nicht darum, kein Plastik mehr zu benutzen, sondern um die Vermeidung von Plastikmüll. Analysiert man seinen Plastikmülleimer einmal, erkennt man schnell, dass in der Regel ca. 90% des Inhalts aus Verpackungen und Tüten bestehen.

Ist es uns nun gelungen, diesen Anteil auf Null zu senken? Wie ist es uns generell während unseres plastikmüllfreien Monats ergangen? Wie schwer ist es tatsächlich, auf Plastik (vor allem Verpackungen) im alltäglichen Leben zu verzichten? Und wie geht es jetzt weiter?

Schnell haben wir festgestellt, dass man viele Dinge tatsächlich nicht benötigt. Im Bad z.B. haben wir lediglich unsere Zahnpasta, ggf. Zahnseide und das Benutzen eines Rasierers vermisst – nicht mal Toilettenpapier fehlte uns wirklich, denn unseren Ersatz haben wir schnell zu schätzen gelernt. Für alles andere haben wir gute Alternativen gefunden bzw. vieles einfach weggelassen. Die tausend Schönheits- und Pflegeprodukte, die uns die Industrie als so unglaublich wichtig anpreist, benötigt man schlichtweg nicht, ganz im Gegenteil, es schadet uns und der Natur. Ein gutes Beispiel sind die vielen Peeling-Produkte, die Mikro-Plastikkügelchen beinhalten und somit die Umwelt massiv schädigen (hier eine Liste vom BUND, welche Produkte davon betroffen sind) oder auch gesundheitsschädigende Kosmetika, die Krebs und andere Krankheiten verursachen können. Der BUND hat dafür eine App herausgebracht, die den Kosmetika-Check durchführt: Tox Fox.

In der Küche ging es uns auch sehr gut ohne Plastik, bis auf Gewürze und Öle, die haben wir tatsächlich vermisst und so erlebten wir am ersten Tag nach unserem plastikmüllfreien Monat anhand einer Prise Pfeffer und ein bisschen Zitronengras ein wahres Gewürz-Geschmackserlebnis. Ansonsten war unsere Ernährung nicht die Vielfältigste, dafür aber extrem gesund, schon allein weil wir – bis auf ab und zu eine heiße Schokolade – komplett auf Süßigkeiten verzichten mussten. Auch mussten wir zwangsläufig auf qualitativ höherwertige Produkte zurückgreifen (da man nur die plastikfrei – meist auf dem Markt – kaufen kann), was unsere Geschmacksnerven soverwöhnt hat, dass es für uns keinen Weg mehr zurück gibt, da viele abgepackte Nahrungsmittel oft fad und langweilig schmecken. Natürlich zahlt man mehr für mehr Qualität, aber es lohnt sich auch oft und man kann die Mehrausgaben mit dem Kochen von zutatenärmeren Gerichten ausbügeln bzw. manchmal einfach weniger benutzen. Hinzu kommt, dass man ja auf andere Dinge verzichtet und so unglaublich viel Geld spart – dies kann dann gut in bessere, gesündere und umweltverträglichere Produkte investiert werden. Wir Deutschen geben ja eh extrem wenig Geld für unsere Nahrungsmittel aus, wobei sie doch so wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind. Die Betonung LEBENS-Mittel ist sehr passend, denn es betont die Bedeutung unserer Nahrungsmittel für den Erhalt unseres Lebens sehr gut.

Plastikfreie Schüsseln, Vorratsgläser und Gewürzspender

Plastikfreie Schüsseln, Vorratsgläser und Gewürzspender erhöhen die Übersicht und das Lebensgefühl.

Leider ist es uns nicht ganz gelungen, keinen Plastikmüll zu produzieren. Von einigen „Fehlschlägen“ haben wir schon berichtet, das meiste ging tatsächlich von Geschenken aus, die wir bekommen haben. Auch waren wir ab und zu kurz davor, doch Öl oder Pfeffer etc. zu benutzen, vor allem weil die Sachen ja im Haus waren. Aber wir konnten uns immer gerade so zurückhalten! 🙂

Wie schnell sich das eigene Bewusstsein verändern kann, haben wir am eigenen Leib erfahren. So sind wir mittlerweile schon sehr auf dem „Anti-Plastik-Trip“ – überall sehen wir das durchsichtige Gift, gerade wenn man einkaufen geht, kann man nicht anders, als in die Körbe der anderen Einkäufer zu schauen und zu denken „man, kauft ihr viel Gift ein – tut das mal lieber nicht“. Interessant ist, dass wir vor kurzem auch noch keinen besonderen Wert auf plastikfreie Produkte gelegt haben. Klar, die Bananen haben wir schon lange nicht mehr in eine extra Tüte gepackt, aber wo es sich nicht offensichtlich vermeiden ließ, haben wir auch gar nicht erst nach Alternativen gesucht. Obwohl es oft doch so einfach ist! Umdenken muss also gar nicht lange dauern.

Wie geht es jetzt weiter? Unser neu gewonnenes Lebensgefühl und den Genuss von leckeren (plastikfreien) Lebensmitteln wollen wir beibehalten, wenn auch nicht mehr so strikt wie im letzten Monat. Aus diesem Grund haben wir erst mal unseren Gewürz- und Vorratsschrank aufgeräumt und einen großen Teil an Plastik rausgeworfen. Klar, das bedeutete erst mal einen Haufen Müll, aber die Produkte waren ja schon da. Langfristig wird man viele in Plastik verpackte Produkte bei uns nicht mehr finden. Im Prinzip ist unsere neue Strategie einfach – Alternativen kaufen, wo es welche gibt und bei allem anderen, sich fragen, ob der Kauf des Produktes für einen selbst oder für die Gesundheit wichtig ist und wenn ja, es kaufen und wenn nein, es einfach weglassen.

Prinzipiell geht es weder darum, Plastik zu verteufeln, noch es heilig zu sprechen. Auch viele Alternativen (s. Bericht über Aluminium) sind in höherer Dosis bedenklich und sollten nicht gedankenlos zum Einsatz kommen. Insgesamt geht es darum, über sein Konsumverhalten nachzudenken und sich die Frage zu stellen: WAS benötige ich WIRKLICH? Auf was kann und will ich verzichten und was möchte ich jetzt haben oder benutzen? Schnell merkt man, dass vieles was wir tagtäglich konsumieren nicht notwendig ist – es macht uns weder glücklicher noch unglücklicher, es trägt nicht zu unserem Wohlbefinden bei, noch fehlt es uns, wenn wir es nicht haben! Und genau diese Erkenntnis ist die größte, die wir aus unserem plastikmüllfreien Monat mitnehmen können. Ein Bewusstsein für unseren Konsum sowie das Nachdenken über die langfristige Konsequenz für die Natur, die Tierwelt und natürlich die Menschheit.

Jeder sollte sich selbst folgende Frage stellen und für sich eine Antwort finden:

Wie möchte ich leben und was möchte ich hinterlassen?


Ein Kommentar

Aluminium – eine Alternativen zu Plastik?!

Will man auf Plastik verzichten bzw. seinen Konsum des Stoffes einschränken, muss man auf Alternativen zurückgreifen. Eine Alternative ist Aluminium. Doch wie gut ist diese Alternative tatsächlich? Ist sie gesundheitsunbedenklich? Ist sie umweltverträglich? Wie wird Aluminium eigentlich hergestellt? Es gibt viele Fragen, die sich uns rund um das Thema Aluminium stellten und so begannen wir, für uns das Metall zu entdecken, um herauszufinden, ob es eine gute Alternative zu Plastik bieten kann.

Chemisch gehört Aluminium zur Gruppe der Edelmetalle, auch wenn es sehr unedel ist, und hat das Elementsymbol Al. Es ist das Element, welches man am dritthäufigsten unter der Erdkruste finden kann.

Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Aluminium entdeckt und durch Reaktion von Aluminiumchlorid (AlCl3) mit Kaliumamalgam hergestellt. Carl Josef Bayer entwickelte 1889 das heute noch verwendete Bayer-Verfahren. Dabei wird Bauxit von dem enthaltenen Eisenoxid Hämatit und Böhmit getrennt. Fein gemahlenes Bauxit wird mit Natronlauge bei 7 bar und ca. 180°C versetzt. Dabei entstehen Rückstände unlöslicher Eisenverbindungen. Der sog. Rotschlamm stellt heute noch Entsorgungsprobleme dar. Die Menge des Rotschlamms pro produzierter Tonne Aluminium hängt von der Qualität des verwendeten Bauxits ab – bei tropischem Bauxit sind es 1,6 t, bei europäischem 3,2-3,7 t. Früher wurde der Rotschlamm einfach in die Flüsse und Seen geleitet und verschuldete so exzessives Artensterben. In einigen Teilen der Erde wird dies heute noch so gehandhabt (Bsp. Brasilien). In Europa wird Rotschlamm abgedichtet auf Deponien eingelagert, bis sich Hydroxide und Silikate abgesetzt haben. Die ausgetretene Natronlauge wird wiederverwendet. Anschließend werden die Deponien mit Sand und Erde abgedeckt und rekultiviert oder sogar als Füllstoff im Straßenbau sowie als Ausgangsmaterial für Keramik verwendet.

Kurzfristig ist die ätzende Natronlauge gefährlich, langfristig die Dosis an Schwermetallen. An sich sind die Schwermetalle schwer löslich, jedoch ist es sinnvoll, Deponien sowohl mit Oberflächenabdeckungen zu versehen als auch den Kontakt mit Grundwasser zu verhindern, um Umweltgefährdungen zu vermeiden.

Zwar kann man Aluminium auf unterschiedliche Weise gewinnen, wirklich wirtschaftlich ist es jedoch nur mit dem Ausgangsstoff Bauxit. Bauxit findet sich in Südfrankreich, Guinea, Bosnien und Herzegowina, Ungarn, Russland, Indien, Jamaika, Australien, Brasilien und den USA. Es wird bei der Aluminiumherstellung zwischen Primäraluminium – der Herstellung aus Bauxit (auch Hüttenaluminium genannt) – und Sekundäraluminium – der Herstellung aus Aluminiumschrott – unterschieden. Letzteres benötigt nur etwa 5% der Energie der Primärgewinnung. Der Energieeinsatz bei der Produktion von Primäraluminium liegt bei 12,9-17,7 kWh pro Kilogramm Roh-Aluminium.

2009 wurden insgesamt 36.900 Tausend Tonnen Aluminium produziert (Primäraluminium) und ca. 40% davon recycelt (Sekundäraluminium). Neben einer massiven Energieeinsparung vermindert sich die Menge an Rückständen massiv – von ca. 2 t Rotschlamm auf 100 kg (recycelbare Salzschlacke).

Da Aluminium zäh, relativ weich und relativ leicht ist, ist es vielfältig einsetzbar – von plattgewalzter Aluminiumfolie bis hin zum Bau von mittelgroßen Yachten findet es viele Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie. Für uns interessant ist aber vielmehr der Einsatz in der Verpackungsindustrie.

Hier wird Aluminium vor allem zu Getränke- und Konservendosen verarbeitet, da der Stoff weder Licht, noch Sauerstoff oder andere Umwelteinflüsse durchlässt und außerdem relativ leicht ist. Auch Tetra Paks werden mit Aluminium beschichtet, um einen Austausch der Lebensmittel mit Umwelteinflüssen zu vermeiden. Die Aufbewahrung von säurehaltigen Lebensmitteln ist jedoch nicht unproblematisch, da sich dabei lösliche Aluminiumsalze bilden, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Aus diesem Grund werden häufig Verpackungsmittel (bspw. Konservendosen) mit Kunststoffschichten überzogen (ob das die bessere Alternative ist, sei mal dahingestellt).

In unserem Körper stellt Aluminium ein Spurenelement und somit einen natürlichen Bestandteil unseres Körpers dar. In kleinen Mengen ist es also auf jeden Fall vorhanden. Größere Mengen können mit der Nahrung aufgenommen werden. Doch obwohl i.d.R. 99-99,9% der über Lebensmittel aufgenommenen Aluminiummengen unresorbiert ausgeschieden werden können, wird der Einfluss auf die Gesundheit kontrovers diskutiert. Einige Studien haben eine erhöhte Zufuhr an Aluminium mit der Alzheimerkrankheit in Verbindung gebracht. Jedoch gibt es hierfür noch keinen abschließenden Beweis. Fest steht jedoch, dass bei eingeschränkter Nierenfunktion (Dialyse-Patienten) beträchtliche Gesundheitsrisiken von Aluminium ausgehen.

Es wird geschätzt, dass es beim Kochen und Aufbewahren in Aluminiumgeschirr oder in Alufolie zu einer maximalen zusätzlichen Aufnahme von 3,5 mg/Tag/Person kommen kann. Da Aluminium mit säurehaltigen Mitteln reagiert, kann bei diesen Lebensmitteln die Aufnahme noch größer sein. Aus diesem Grund sollte man vermeiden, saure Speisen in Aluminiumtöpfen und -folien aufzubewahren (bspw. Sauerkraut und auch Tomaten).

Die Europäische Behörde für Lebensmittel (Efsa) legt eine tolerierbare wöchentliche Aufnahme von 1 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht fest. Bei einem normalen Erwachsenen von 80 kg ist also die Aufnahme von 80 mg pro Woche (11 mg pro Tag) unbedenklich. Es wird geschätzt, dass ein Europäer – je nach Ernährungsgewohnheiten – zwischen 1,6 und 13 mg Aluminium pro Tag über die Nahrung aufnimmt.

Als Lebensmittelzusatzstoff ist das Metall übrigens unter der Bezeichnung E 173 zu finden und dient ausschließlich als Farbstoff für Überzüge von Zuckerwaren und als Dekoration von Kuchen und Keksen. Jedoch findet sich der Stoff auch in Arzneimitteln und Kosmetika (vor allem Deodorants) wieder.

Für die Umwelt stellt die Aluminiumproduktion eine nicht zu unterschätzende Gefährdung dar. Wie schon erwähnt, ist der Energieaufwand für die Aluminiumproduktion relativ hoch. Im Schnitt werden 10 kg CO2 pro kg Aluminium für die Stromerzeugung freigesetzt. Außerdem reagiert bei der Schmelzflusselektrolyse der entstehende Sauerstoff mit dem Kohlenstoff der Elektroden zu CO2. Durch Transport, Verarbeitung, Wiederaufschmelzen, Gießen, Schleifen, Bohren, Polieren etc. erhöht sich der Ausstoß an CO2 weiterhin. Obwohl die Energiebilanz von recyceltem Aluminium so viel besser ist als von Primär-Aluminium, wird heutzutage leider noch viel zu wenig recycelt. Ein höherer Anteil an recyceltem Aluminium würde auch die Regenwälder und andere Abbaugebiete schützen.

Fazit: Aluminium ist definitiv kein Heilsbringer und sowohl die Auswirkungen auf die Umwelt als auch auf die eigene Gesundheit sollten nicht außer Acht gelassen werden, obwohl es so scheint, als sei es wesentlich gesünder als Plastik (außer bei sauren Speisen).

Für uns kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass es nicht für alles die eine Lösung gibt, sondern dass man einfache Überlegungen über seine Verpackungsmöglichkeiten anstellen sollte. Speisereste können bspw. hervorragend in einer Keramik- oder Porzellanschüssel aufbewahrt und mit einem Teller zugedeckt werden, Brot hält sich super eingewickelt in ein sauberes Küchentuch und am besten in einem Brottopf aus Steingut oder Keramik. Viele Speisen – trockene wie auch feuchte oder flüssige – können luftdicht in gespülten Einweg-Gläsern mit Schraubverschluss aufbewahrt werden, so spart man sich auch noch den Gang zum Altglascontainer. 🙂

Und manchmal ist auch einfach der Griff zu Plastik oder Alufolie sinnvoll und dann können wir uns darüber freuen, dass wir so vielfältige Möglichkeiten der Aufbewahrung haben.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium

http://de.wikipedia.org/wiki/Rotschlamm

http://de.wikipedia.org/wiki/Bayer-Verfahren

http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumrecycling

http://www.aluminium-recycling.com/de/recycling/produkte.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Tetra_Pak


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Unsere Stolpersteine

2 Wochen leben wir nun schon, ohne Plastikmüll zu produzieren bzw. produzieren zu wollen! Eine ganz schön anstrengende und (fast) unmögliche Aufgabe! Ein paar Beispiele gefällig?  

Letzens war ich frische Oliven kaufen – natürlich hatte ich meine eigene Dose zum Abfüllen dabei! Ich hab mich so nett mit dem Verkäufer unterhalten, dass er mir noch ein paar getrocknete Tomaten geschenkt hat – in einer Plastikschachtel! Niemals hätte ich es übers Herz bringen können, dem guten Mann zu sagen, dass ich die leider nicht annehmen kann! Das wäre extrem bescheuert gekommen und außerdem habe ich mich natürlich über das Geschenk gefreut! 🙂

Kenan hat dafür von einem Kollegen frische Okraschoten geschenkt bekommen! Große, schöne Okras – verpackt in einer Plastiktüte! Klar, die benutzen wir weiter, aber eigentlich wollten wir solche Dinge diesen Monat nicht benutzen! Natürlich hat auch Kenan dieses tolle Geschenk angenommen.

Tomatendosen: Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt, kauft man hier „die Katze im Sack“. Man denkt, die Dose ist nur Blech, macht sie auf und siehe da: Plastik als Innenverkleidung! Tomaten aus diesem Grund wegzuschmeißen kommt für uns nicht in Frage! Ärgerlich ist es trotzdem.

Meine Oma hat mir Geschirrhandtücher geschenkt, weil wir die jetzt vermehrt brauchen – sind prima, um Brot frisch zu halten oder Käse abzudecken – beides kann dann besser atmen, trocknet aber nicht aus. Die Handtücher waren sogar noch originalverpackt. Kurz vorm Waschen pack ich sie aus, werfe sie in die Waschmaschine und merke – ich habe eine Plastiktüte in der Hand! Oh nein, jetzt habe ich gerade Plastikmüll produziert! 😦

Hat man zwischendurch Hunger und kein Brot in der Nähe, hat man ein echtes Problem. Kenan geht es oft so auf der Arbeit, da das meiste, was er kaufen kann, in Plastik verpackt ist und so muss er einfach hungern bis er zu Hause ist.

Es läuft die Nase, aber Taschentücher benutzen ist ja gerade nicht – sind ja in Plastik eingepackt! Ich hab mir von der Oma jetzt Stofftaschentücher besorgt! 😉 Blöd nur, wenn die gerade nicht gewaschen sind oder man unterwegs ist und sie vergessen hat…

Gewürze – gerade wenn die Vorräte unserer Gemüsekiste sich gegen Ende neigen und gerade keine frischen Kräuter da sind, kann das Essen auch mal echt fad schmecken, da man ja fast nix zum Würzen hat! Das kann einem ganz schön auf die Nerven gehen! Vor allem wenn man ein ganzes Gewürzregal zu Hause hat, ist man oft kurz davor, einfach zuzugreifen! Aber noch konnten wir uns zurückhalten! 😉

Lustig ist auch zu sehen, welche Automatismen in uns schlummern. So wie es mir mit den Geschirrhandtüchern ging, ging es letztens einem Verkäufer, mit dem ich mich gerade über unseren plastikfreien Monat unterhalten hatte und er, während er erzählt, welche Dokus er zu dem Thema gesehen hat, zur Plastiktüte greift, um meine Sachen einzupacken! Ich konnte ihn aber gerade noch davon abhalten, mit dem Einpacken weiterzumachen! 😉

Zusammenfassend kann man aber jetzt schon sagen, dass das plastikmüllfreie Leben ganz gut läuft. Vor allem, wenn wir dann wieder Gewürze, Öl, Butter und Nahrungsmittel im Glas verwenden werden, wird es kein Problem sein, weitgehend auf Plastikverpackungen zu verzichten! Auch im Bad läuft es ganz gut – allerdings gehen mir diese Toothy Tabs auf die Nerven und ich vermisse meine Zahnseide… 😦


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Plastik – einfach (fast) überall

Unser Ziel war und ist, einen Monat so zu leben, dass kein Plastikmüll produziert wird. Das das ganz schön schwer ist, haben wir schnell gemerkt, da sich Plastik auch gerne versteckt. Hier ein paar Worte zu unseren selbst auferlegten „Dos und Don’ts“ und den Grauzonen, auf die wir schon gestoßen sind.

Zunächst verzichten wir auf alles, was in Plastik verpackt ist. Aber was ist eigentlich in Plastik verpackt bzw. welche Verpackungen beinhalten Plastik und welche nicht?

Die meisten Produkte sind ja auffällig in Plastik verpackt. Hirse zum Beispiel, abgepacktes Gemüse oder Müsli. Aber es gibt auch Produktverpackungen, in denen sich das Plastik gut versteckt: Beispielsweise Butter – in Butterpapier sind wenige Bestandteile an Plastik enthalten (s. Bericht: Butter, Joghurt, Sahne und Milch), sonst würde die Farbe auf dem Papier nicht halten. Ein anderes Beispiel ist die frische Hefe, auch hier ist das Papier nicht ganz plastikfrei (s. Plastikfrei kochen – Rezept Nr. 1: Gefüllte Teigtaschen). Einweg- oder Mehrweg-Gläser sind auch betroffen, denn jeder Glasdeckel hat eine Gummi-Plastikdichtung, damit das Glas wirklich dicht ist.

Also verzichten wir weitgehend darauf, außer es sind selbstgemachte Produkte drin, wie Marmelade – aber diese Gläser werden von uns eh wiederverwendet. Wo es sich für uns nicht vermeiden lässt, gehen wir Kompromisse ein, ein gutes Beispiel ist in unserem Butter-Bericht nachzulesen.

Öl und Essig – darauf verzichten wir auch, denn alle Flaschen, die ich angeschaut  habe, haben auch die besagte Gummidichtung bzw. sogar eine Schütthilfe aus Plastik. Außerdem hatten wir von einer griechischen Freundin Öl in einer Plastikflasche mitgebracht bekommen – Plastik ist leichter als Glas und somit besser für sie zu transportieren, vor allem weil es eine Plastikflasche ist. Dass wir auf solche Produktverpackungen in Zukunft verzichten, ist uns mittlerweile klar!

Auch Milch ist so ein Problem, denn obwohl sie in Mehrwegflaschen abgefüllt sind, wird der Deckel nicht wiederverwendet. Er wird zwar recycelt, aber anscheinend ist der Recyclingprozess nicht so gut, wie man denkt. Nur ein geringer Prozentsatz des weggeworfenen Plastiks wird recycelt und wenn dann zu Produkten mit minderer Qualität. So werden beispielsweise aus Plastikflaschen Plastikrohre, was dazu führt, dass die in den Flaschen enthaltenen Phthalate und andere Gifte auch in den Rohren stecken, durch die unser Trinkwasser geleitet wird (s. Film Plastic Planet).

Warum sind eigentlich alle Gewürze in Plastik verpackt? Seit 2 Wochen essen wir gar keinen Pfeffer, da merkt man erst, wie integriert solche Lebensmittel in das eigene Leben sind.

Online-Bestellungen sind leider auch tabu für diesen Monat, denn an jedem Paket ist Paketband, welches Plastik enthält. So gibt es einige Produkte, die plastikfrei verpackt sind und die man sich bestellen könnte, aber für diesen Monat für uns leider nicht erreichbar. Aber auch andere Sachen, die man sonst einfach bestellt, ohne groß nachzudenken, sind gerade einfach nicht drin, was ab und zu sehr nervig ist!

Einige Produkte, die man kauft und bei denen man denkt, dass sie plastikfrei sind, sind es dann doch nicht. Beispiel Tomatenstücke in der Dose. Viele Dosen haben innen noch eine dünne Kunststoffummantellung, die man beim Kauf nicht sieht. Nach dem ersten Fehlkauf von Tomatensoße haben wir es bis jetzt auch einfach gelassen, zu groß ist die Enttäuschung über das Plastik in der Dose!

Man denkt, das Mehl in der Papiertüte ist plastikfrei, doch beim Aufmachen stellt man fest, dass sie gut verklebt sind und man kommt nicht umhin, sich zu fragen, was die Bestandteile dieses Klebers sind. Auch Etiketten enthalten sehr oft Kunststoffbestandteile, jedoch ist es für uns nicht umsetzbar, keine Produkte mit Etiketten zu kaufen. Klar, die „Doppelmoral“ ist hier klar ersichtlich: Etiketten ja, Dichtungsringe in Gläsern nein??? Unsere Entscheidung war, darauf zu verzichten, worauf man verzichten kann und minimale Eingeständnisse zu machen, wenn unserer Meinung eine gesunde Ernährung nicht möglich ist.

Ein weiteres Beispiel für einen solches Eingeständnis ist Waschsoda – noch haben wir es nur in Plastik verpackt gefunden, deshalb haben wir uns von einem Freund ein paar Esslöffel geschnorrt, mit der wir diesen Monat auskommen können. Aber wenn man nicht komplett Plastikmüll vermeiden möchte, kann man auch das in Plastik verpackte Waschsoda kaufen (gibts in richtig großen Verpackungen), da es sehr ergiebig ist und lange hält. Außerdem ist die Menge an Müll, die produziert wird, sehr viel geringer als die einer Flasche Putzmittel.

Gut, dass wir noch nicht krank geworden sind, denn Medikamente ohne Plastik habe ich noch nicht gesehen! Vor allem ist mir noch kein Verhütungsmittel eingefallen, welches komplett ohne Plastik auskommt. Selbst bei Kondomen, die aus Naturkautschuk bestehen, scheint es, als sei die Verpackung nicht ganz plastikfrei. Aber gut, das sind dann eben auch Kompromisse, die man eingehen muss. Schließlich will ich nicht schwanger werden, nur weil ich versuche, einen Monat keinen Plastikmüll zu produzieren! 😉 Übrigens, eigentlich hat alles, was mit diesem Thema zu tun hat, auch mit Plastik zu tun! Ganz schön deprimierend!

Fazit: Noch geht es – trotz kleinerer „Fehltritte“ – ganz gut mit dem plastikmüllfreien Leben! Wir freuen uns aber trotzdem auf das Ende dieses Monats!


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Regelwerk zum Experiment

Hier ein paar Worte zu unseren selbst auferlegten Regeln:

Es geht darum, einen Monat lang nichts zu benutzen, was Plastikmüll generiert.

In Plastik gekaufte Lebensmittel (sich aber nicht mehr in Plastik befinden, weil wir sie schon umgefüllt hatten), die wir noch zu Hause haben, welche aber plastikfrei nachzukaufen sind, brauchen wir auf, um nicht unnötig Lebensmittel anzuhäufen und auch, um nicht zu viele Ausgaben am Anfang des Monats zu haben (Beispiele sind loser Tee und Kaffee – kann man im Teegeschäft oder bei Tchibo lose kaufen und in eine mitgebrachte Dose abfüllen lassen).

Natürlich gibt es viele Dinge, die in einer gewissen Grauzone liegen. Was ist z.B. mit Bier, welches uns Freunde anbieten (die Dichtung im Bierdeckel ist aus Plastik – dazu kommt später ein extra Beitrag)? Trinken oder nicht trinken? Kenan ist fürs Trinken, ich sage eigentlich nicht. Schwierige Frage – über eure Beiträge freuen wir uns!

Homo X – Was für ein Typ bist du?

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Bereits zu Beginn des 20. Jahrhundert haben Menschen wie Eduard Spranger in seinem 1914 veröffentlichten Werk „Psychologie der Typenlehre“ Begriffe wie Homo oeconomicus oder Homo politicus eingeführt, um verschiedene Lebensformen des Homo sapiens zu beschreiben. Spranger beispielsweise beschrieb den Homo oeconomicus wie folgt: „Der ökonomische Mensch im allgemeinsten Sinne ist also derjenige, der in allen Lebensbeziehungen den Nützlichkeitswert voranstellt. Alles wird für ihn zu Mitteln der Lebenserhaltung, des naturhaften Kampfes ums Dasein und der angenehmen Lebensgestaltung.“

Doch wie würde Spranger wohl unsere heutige „moderne“ westliche Art zu leben beschreiben? Welchem Typ würde er uns zuordnen und wie würde wohl seine Definition lauten?

Ich denke mögliche Antwort wären in etwa Homo plasticus, Homo ignorantus oder doch eher Homo consumens….?

Wie würdet ihr selbst unsere Art zu leben in Worte fassen? Was sind eure Ziele, was ist der Mittelpunkt eures modernen Lebens? Teilt uns eure Ideen und Gedanken doch bitte einfach durch einen Kommentar auf unserem Blog „Kein Plastik für die Tonne“ mit…..

Ich persönlich tendiere zu Homo plasticus, denn unser aller Leben wird vom Plastik bestimmt. Unser Lebenszyklus ist seit der Einführung des Bakelit im Jahre 1909 in einem rasenden Tempo zu einem Plastikzyklus geworden. Plastik begleitet uns unser gesamtes Leben. Vom Schnuller über die Silikonbrüste bis zum Leichensack. Schon heute gibt es 6 Mal mehr Plastik als Plankton in unseren Meeren. Das Plastik oder um genauer zu sein das im Plastik enthaltene Bisphenol A (BPA) beispielsweise hat mittlerweile sogar Einzug in unser aller Blutkreislauf erhalten…und BPA hat den besonders schönen Effekt eine hormonell wirksame Chemikalie zu sein, welche uns alle unfruchtbar  macht und Männer zu Frauen…

Doch möglicherweise hat diese Entwicklung auch sein Gutes, wir brauchen uns vielleicht schon bald keine Gedanken mehr über die Überbevölkerung der Erde und die Ernährung der vielen Menschen machen….Ein hoch auf die moderne Geburtenkontrolle.

Weitere interessante und besorgniserregende Informationen rund um das Thema Plastik erhaltet ihr auf http://www.plastic-planet.de/. Tut euch sich selbst einen Gefallen und schaut vorbei…..


Ein Kommentar

Kann man leben ohne Plastikmüll zu produzieren?

Plastik – es zerstört unsere Umwelt, es ist schlecht für unsere Gesundheit und es trägt dazu bei, dass Millionen von Tiere (besonders die, die in unseren Weltmeeren leben) elendig verrecken! Trotzdem ist unsere Umgebung voll damit – ob im Bad, in der Küche, Putzmittel oder Medikamente (um nur einige Bereiche zu nennen), es wimmelt nur so von dem Material.

Die Politiker tun hierzulande nichts dagegen (bzw. lassen sich wie immer sehr viel Zeit) und so liegt es an uns – den Bürgern – unser Konsumverhalten zu überdenken und unsere Gesundheit sowie unsere Umwelt mehr zu achten. Doch sich tatsächlich von dem anerzogenen Konsumverhalten zu distanzieren und trotzdem Teil der modernen Gesellschaft zu sein, birgt viele Herausforderungen in sich: Zu voll sind die Regale im Supermarkt mit „Müll“, zu chemikalienbelastet die Textilien, zu korrupt unsere Welt und zu mächtig die Unternehmen… Wer sein Leben wirklich ändern will, kann dies nicht von heute auf morgen tun und nicht, ohne viel Zeit und Mühe in die Recherche zu investieren, denn Alternativen sind nicht immer um die Ecke und meist nicht ganz billig…

BildQuelle: http://www.lilligreen.de/wp-content/uploads/2010/06/mowe-mull.jpg

Ruanda – der Vorreiter

Das kleine afrikanische Land Ruanda zeigt der Welt, wie es geht – sie haben vor ca. 5 Jahren angefangen, die Plastiktüte aus ihrem Land zu verbannen. Wer trotzdem Plastiktüten einführt, muss alternative Stoffbeutel kaufen und die Plastiktüte abgeben.

Inspiriert von Ruanda haben wir angefangen, mal darüber nachzudenken, wo wir überall mit Plastik in Berührung kommen – an sich überall! Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, ein radikales Experiment an uns selbst durchzuführen, um zu testen, ob ein modernes Leben ohne die Produktion von Plastikmüll überhaupt möglich ist?! In den nächsten 4 Wochen (Februar 2014) werden wir versuchen, keinerlei Plastikmüll zu produzieren und nichts zu kaufen, das auch nur Spuren von Plastik enthält. Damit wollen wir vor allem unser eigenes Bewusstsein erweitern und Alternativen zu der Abhängigkeit von Industrie und Marketing finden.

Wir erzählen von unseren Erfahrungen in diesem Blog, weil wir so vielleicht auch anderen Menschen helfen können, Ideen und Anregungen zu finden, die Welt ein bisschen sauberer zu machen.

Der Unterschied zu anderen Blogs oder Dokus, die man im Internet findet, ist, dass es uns nicht darum geht, nicht mit Plastik in Berührung zu kommen, sondern dass wir keinen primären Plastikmüll (also alles was wir selbst wegwerfen müssten) generieren dürfen. Konkret heißt das, dass wir nichts benutzen werden, was in Plastik verpackt ist und wir (auch nach dem 28. Februar) wegschmeißen müssten – Gegenstände, die für den Langzeitgebrauch sind und die wir eh schon zu Hause haben, dürfen wir aber auch noch weiter benutzen (Bsp. Brotdosen aus Plastik und Klobürste – ja; in Plastik verpackte Zahnpasta – nein).

Dass das verdammt schwer werden wird haben wir bei unseren Recherchen herausgefunden: So hat beispielsweise jeder Deckel eines Glasgefäßes eine Plastikdichtung und selbst in dem Papier in dem Hefe und Butter eingepackt sind, ist Plastik enthalten – was bedeutet, dass wir im Februar darauf verzichten müssen.

Andere Verpackungen

Natürlich stellte sich uns dann auch die Frage, wie das eigentlich mit anderen Verpackungsarten und deren Nachhaltigkeit aussieht. Leider ist es so, dass wohl auch der Stoffbeutel nur ökologischer als die Plastiktüte ist, wenn er oft genug benutzt wird.

Aluminium ist an sich ein Klima- und Regenwaldkiller, kann aber gut recycelt werden – über 95% der investierten Energie werden durchs Recyceln eingespart (wichtig ist also Aluminium in den richtigen Müll zu werfen).

Auch von Mineralölen verseuchte Papierverpackungen sind extrem schlecht für unsere Gesundheit. Also werden wir uns vermehrt Gedanken darüber machen, ob wir es als Alternative verwenden möchten oder lieber ganz darauf verzichten werden.

Hauptsächlich wollen wir uns aber diesen Monat auf das Plastik konzentrieren und sind gespannt, ob wir unser Ziel erreichen werden.

Der Vorgang

Jeden Tag werden wir einen kleinen Beitrag zu einem Bereich oder einem Produkt posten, um zu schauen, ob wir gute Alternativen zu den Plastikverpackungen gefunden haben oder ob wir tatsächlich einfach auf das Produkt für einen Monat verzichten müssen. Bei unseren Recherchen sind wir schon auf einige gute Blogs und Internetseiten gestoßen, denn wir stehen mit unserer Unternehmung, den Plastikmüll einzudämmen, nicht alleine da.

Die Umweltbedingungen

Wir – Kenan und Anna – leben mitten in Frankfurt am Main in einer kleinen 75 m² Wohnung. Wir haben zwar 2 kleine Balkone, aber keinen Garten oder viel Abstellfläche. Außerdem ist es Winter, d.h. auch unser im Sommer vielfältiger Kräutergarten besteht nur noch aus Rosmarin, sodass die Bedingungen nicht optimal sind. Aber genau darum geht es – wir wollen herausfinden, ob Stadtmenschen ganzjährig auf Plastikmüll verzichten können bzw. bis zu welcher Grenze es noch sinnvoll ist, auf Plastikmüll zu verzichten.